5 vor 12: Gepard

Gepard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Der Gepard gehört weder zu den Groß- noch zu den Kleinkatzen, sondern stellt zusammen mit dem Puma und dem Jaguarundi eine eigene Gruppe der Katzen dar.
  2. Geparden sind die schnellsten Sprinter, können ihr Spitzengeschwindigkeit von 110km/h allerdings nur kurz halten. Nach erfolreicher Jagd können sie wegen drohender Überhitzung nicht direkt fressen – Löwen oder Hyänen nutzen diese Gelegenheit gerne, um dem Gepard seine Beute zu wegzuschnappen.
  3. Durch eine “Spielerei” der Natur hat der sogenannte Königsgepard schwarze Streifen am Rücken und große Flecken am Körper. Er ist keine eigene Unterart, das Fellmuster wird durch eine Genmutation hervorgerufen. Wenn beide Eltern diese haben, gibt es “normal” gefleckte Jungtiere und gestreift-gefleckten Nachwuchs.
  4. Geparde können wie Pumas nicht brüllen, dafür bellen, fauchen, zwitschern sie unter- und miteinander – und schnurren wie normale Hauskatzen.
  5. Insbesondere ihr schönes Fell ist das Verhängnis der Geparde. Trotz internationaler Artenschutzabkommen und Handelsverboten werden Geparden immer noch gejagt und getötet, auch wegen der Ausweitung des menschlichen Lebensraumes und dem vom Menschen gehaltenen Nutzvieh.

Interessante Links zum Thema Gepard und zum Schutz der Tiere:
Gepardenwelt
IUCN – Rote Liste: Gepard
cheetah: Conservation Fund
Support the Cat Specialist Group

Status der Bedrohung: 

Gefährdet (noch ca. 7500 Tiere)

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