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5 vor 12: Mammutbaum

mammutbaum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Der Küsten- und der Bergmammutbaum zählen zu den größten Baumarten auf der Erde. Sie können bis zu 95 m hoch werden, in 1,30m-Brusthöhe einen Durchmesser von 9 m, und an der Stammbasis einen Umfang von über 30 m haben.
  2. Die bis zu über 50cm dicke Rinde ist feuerbeständig. Die Samenkapseln mancher Mammutbäume öffnen sich erst bei großer Hitze.
  3. Die beiden größten Mammutbäume heißen “General Sherman” und “Der Präsident” und stehen in der Sierra Nevada. “Der Präsident” hat über 2 Milliarden Nadeln und ist 3200 Jahre alt – und wächst immer noch weiter.
  4. Mammutbäume sind verwandt mit heimischer Tanne, Fichte und Kiefer, und wachsen inzwischen auch in Deutschland. Der größte Mammutbaumbestand befindet sich in der Nähe von Wuppertal.
  5. Mammutbäume sind durch Abholzungen bedroht, hier vor allem als Langzeitkonsequenz der Rodungen im 19. Jh. Da sie nur flach im Boden verwurzelt sind, macht sie auch das Abholzen von umgebenden anderen Bäumen anfällig für starke Stürme. Langanhaltenden Großfeuern wie in jüngerer Zeit immer wieder im Yosemite-Nationalpark in Kalifornien halten auch Mammutbäume nicht stand.

Interessante Links zum Thema Mammutbaum und zum Schutz der Bäume:
Spiegel.de: Mammutbaum der Präsident vom Sequoia Nationalpark
Monumentaltrees.com
Projekt Mammutbaum

Status der Bedrohung: 
Vom Aussterben bedroht

 

Bildmaterial: www.pixabay.com


5 vor 12: Gepard

Gepard

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Der Gepard gehört weder zu den Groß- noch zu den Kleinkatzen, sondern stellt zusammen mit dem Puma und dem Jaguarundi eine eigene Gruppe der Katzen dar.
  2. Geparden sind die schnellsten Sprinter, können ihr Spitzengeschwindigkeit von 110km/h allerdings nur kurz halten. Nach erfolreicher Jagd können sie wegen drohender Überhitzung nicht direkt fressen – Löwen oder Hyänen nutzen diese Gelegenheit gerne, um dem Gepard seine Beute zu wegzuschnappen.
  3. Durch eine “Spielerei” der Natur hat der sogenannte Königsgepard schwarze Streifen am Rücken und große Flecken am Körper. Er ist keine eigene Unterart, das Fellmuster wird durch eine Genmutation hervorgerufen. Wenn beide Eltern diese haben, gibt es “normal” gefleckte Jungtiere und gestreift-gefleckten Nachwuchs.
  4. Geparde können wie Pumas nicht brüllen, dafür bellen, fauchen, zwitschern sie unter- und miteinander – und schnurren wie normale Hauskatzen.
  5. Insbesondere ihr schönes Fell ist das Verhängnis der Geparde. Trotz internationaler Artenschutzabkommen und Handelsverboten werden Geparden immer noch gejagt und getötet, auch wegen der Ausweitung des menschlichen Lebensraumes und dem vom Menschen gehaltenen Nutzvieh.

Interessante Links zum Thema Gepard und zum Schutz der Tiere:
Gepardenwelt
IUCN – Rote Liste: Gepard
cheetah: Conservation Fund
Support the Cat Specialist Group

Status der Bedrohung: 

Gefährdet (noch ca. 7500 Tiere)


5 vor 12: Fingertier / Aye-Aye

aye-aye

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  1. Obwohl auf den ersten Blick nur schwer zu erkennen, gehören Fingertiere zu den Halbaffen – sehen allerdings eher aus wie eine Mischung aus Fledermaus und Eichhörnchen.
  2. Fingertiere sind mit einer Körperlänge um die 40cm und einem bis zu 60cm langen Schwanz die größten nachtaktiven Affen.
  3. Fingertiere erklopfen und erlauschen sich ihre Nahrung: mit ihrem langen und extrem dünnen Mittelfinger klopfen sie das Holz ab und können anhand der Hohlräume darin lebenden Insekten und deren Larven orten. Sind sie fündig geworden, beißen sie das Holz auf und erangeln sich mit dem Finger ihre Beute.
  4. Manche madegassischen Einheimische sagen dem Fingertier die Rolle eines Unglücksbringers nach – zumindest muss bei einer Begegnung irgendetwas getan werden, und dies endet in vielen Fällen mit dem Töten des Tieres.
  5. Wie fast alle auf Madagaskar lebenden Halbaffen hat auch das Fingertier mit rapide schwindendem Lebensraum durch Abholzung und Brandrodung zu kämpfen.

Interessante Links zum Thema Fingertier und zum Schutz der Tiere:
Nationalgeographic: Aye-Aye
Primate Info Net: Aye-Aye

Status der Bedrohung: 
Gefährdet

 

Bildmaberial: Tom Junek


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